Badegarten Carlton-Kulm-Sporting-Club
Musikalische Darbietungen, Kunstspringer, ein Wasserballett und eine Modeschau unterhielten die Gäste an der Eröffnungsfeier der Schwimmanlagen des Carlton Kulm Sporting Clubs im Juli 1963.
Die Bauzeit der ganzjährig zu nutzenden Anlage mit beheiztem Schwimmbad hatte lediglich ein Jahr gedauert. Für die Gesamtplanung war der Gartenarchitekt Wolf Hunziker verantwortlich, die Hochbauten stammten vom Architekten Heinrich Auf der Maur.
In einer Senke zwischen den Hotels Kulm und Carlton gelegen, war die Badeanlage vom Malojawind geschützt. Unterschiedlich grosse und ineinander geschobene Rechtecke waren als Schwimmbecken, Liegewiesen und Terrassen ausgebildet, ein Garderobengebäude grenzte die Anlage gegen Norden ab.
Die verwendeten Materialen waren ebenso zurückhaltend wie die kubistischen Formen: Beton, Rasen und Wasser, Lärchen, Vogelbeerbäume und Pappeln zählten zur sparsamen Bepflanzung. Hohe Heizkosten und der Bau eigenere Hallenbäder der grossen Hotels bedeuteten nach nur rund einem Jahrzehnt das Aus der mondänen Anlage. (mo)
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